FAQ
Häufige Fragen.
Alles, was Sie wissen sollten, bevor Sie Ihr Team in KI schulen. Ihre Frage fehlt? Schreiben Sie uns – wir antworten schnell.
Schulungen
An wen richten sich Ihre KI-Schulungen?
An alle, die in einem Unternehmen am Computer arbeiten: Assistenz, Sachbearbeitung, Vertrieb, Buchhaltung, HR, Marketing, Kundenservice, Führungskräfte und Geschäftsführer. Wir schulen KMU, den Mittelstand, Handwerksbetriebe, Selbstständige und Freiberufler.
Für die Module „Einsteiger“ und „Alle Niveaus“ sind keine technischen Vorkenntnisse nötig. Voraussetzungen, wo es sie gibt, stehen auf jeder Modulseite.
Welche Tools lernen wir kennen?
Die in Unternehmen verbreitetsten KI-Assistenten: Microsoft 365 Copilot, ChatGPT, Claude, Gemini und Mistral sowie die KI in Excel, Word, Outlook und Teams. Außerdem Automatisierung ohne Code (Power Automate, Make, Zapier, n8n), die Erstellung individueller Assistenten und die Regeln für Sicherheit, Vertraulichkeit und Compliance (DSGVO, KI-Verordnung).
Wir arbeiten mit den Tools, die in Ihrem Unternehmen bereits vorhanden sind, oder mit Testkonten, falls Sie sich noch nicht entschieden haben.
Wie lange dauert eine Schulung?
Die Module dauern einen halben Tag (3,5 Stunden) oder einen Tag (7 Stunden). Sie lassen sich zu Lernpfaden von 1 bis 2,5 Tagen kombinieren, bei Bedarf mit einem halben Tag Erfahrungsaustausch einige Wochen später, um Gewohnheiten zu korrigieren und weiterzugehen.
Brauchen wir schon eine Copilot-Lizenz oder ein ChatGPT-Abo?
Nein. Für die Grundlagen reichen die kostenlosen Versionen. Für Microsoft 365 Copilot ist eine Lizenz nötig, um die in Word, Excel oder Teams integrierten Funktionen zu nutzen; ohne Lizenz arbeiten wir mit Copilot Chat und zeigen die Unterschiede. Wir beraten Sie während der Schulung zur Lizenzwahl – ohne Abonnements zu verkaufen.
In welcher Sprache finden die Schulungen statt?
Auf Französisch. Unsere Programme, Unterlagen und Übungen sind auf Französisch verfasst. Wenn Ihr Team eine Schulung in deutscher oder einer anderen Sprache wünscht, sprechen Sie uns an: Wir prüfen ehrlich, was möglich ist, und versprechen nichts, was wir nicht halten können.
Ich bin kein Unternehmen: Kann ich mich allein weiterbilden?
Ja, in einem offenen Seminar (auf Anfrage) oder online. Unsere Module sind nicht CPF-fähig; die Finanzierung erfolgt aus eigenen Mitteln oder, wenn Sie selbstständig sind, über Ihren Weiterbildungsfonds, sofern er einen nicht zertifizierten Anbieter akzeptiert (selten). Nennen Sie uns Ihr Niveau und Ihr Ziel: Wir sagen Ihnen, wo Sie am besten anfangen. Die Schulungen finden auf Französisch statt.
Finanzierung und Förderung
Kann unsere KI-Schulung über einen OPCO gefördert werden?
Nur, wenn Ihr Unternehmen seinen Sitz in Frankreich hat. Die OPCO sind die paritätischen Weiterbildungsfonds der französischen Branchen; die Förderung hängt von OPCO, Unternehmensgröße, verfügbarem Budget und Programm ab und ist nie automatisch: Sie wird vor der Schulung im Einzelfall geprüft und schriftlich zugesagt.
Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz finanzieren die Schulung aus eigenen Mitteln oder über nationale Programme, die wir mit Ihnen identifizieren – ohne etwas zu versprechen.
Was bedeutet „ohne Eigenanteil“?
Dass ein französischer OPCO die gesamten Schulungskosten übernimmt oder erstattet. Das ist für bestimmte Unternehmen in Frankreich möglich, vor allem für solche mit weniger als 50 Beschäftigten, wenn Schulung und Anbieter die Bedingungen des OPCO erfüllen und die Obergrenze das Angebot deckt.
Es ist nicht die Regel: Die Förderung hängt von den verfügbaren Mitteln ab, gilt bis zu einem Stundensatz oder einer Pauschale und bezieht sich auf die Netto-Schulungskosten. Gehälter der Teilnehmenden, Überschreitungen der Sätze und seit Oktober 2026 in den meisten Fällen die Vorfinanzierung der Mehrwertsteuer trägt das Unternehmen. Außerhalb Frankreichs gibt es dieses Modell nicht; niemand kann eine Zusage im Voraus garantieren.
Sind Sie Qualiopi-zertifiziert?
Nein, derzeit nicht. Qualiopi ist das französische Qualitätssiegel für Bildungsträger; es wird verlangt, damit eine Schulung in Frankreich aus öffentlichen oder paritätischen Mitteln (OPCO, CPF, France Travail, Fonds der Selbstständigen) finanziert werden kann.
Konkret: Jedes Unternehmen kann die Schulung aus eigenen Mitteln finanzieren. Eine OPCO-Förderung ist nur über einen Qualiopi-zertifizierten Bildungsträger möglich, der Vertrag und Antrag trägt, oder nach Erhalt unserer eigenen Zertifizierung. Förderprogramme anderer Länder stellen eigene Anforderungen an Anbieter; wir sagen Ihnen beim Angebot ehrlich, was für Ihren Fall gilt.
Können Mitarbeiter ihr CPF oder einen persönlichen Bildungsgutschein nutzen?
Das französische CPF (persönliches Weiterbildungskonto) finanziert nur Schulungen, die auf eine in den nationalen Registern eingetragene Zertifizierung vorbereiten und von einem Qualiopi-zertifizierten Anbieter durchgeführt werden. Unsere Module sind derzeit nicht CPF-fähig. Personengebundene Förderinstrumente anderer Länder setzen in der Regel ebenfalls zugelassene Anbieter und anerkannte Abschlüsse voraus; das erfüllen unsere Module derzeit nicht. Der passende Weg für Unternehmen ist die betriebliche Weiterbildung aus eigenen Mitteln – in Frankreich gegebenenfalls über den OPCO.
Gibt es Förderprogramme für Unternehmen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz?
In jedem Land gibt es Programme zur Förderung betrieblicher Weiterbildung, mit Bedingungen, die sich nach Region, Branche und Unternehmensgröße unterscheiden und oft Anforderungen an den Anbieter stellen. Wir nennen Ihnen kein Programm, das wir nicht für Ihren Fall geprüft haben, und versprechen keine Förderung.
Was wir tun: Wir helfen Ihnen, die zuständige Stelle zu identifizieren (etwa Ihre Kammer, Ihren Steuerberater oder die Landes- bzw. Kantonsstelle), liefern alle Unterlagen, die ein Kostenträger üblicherweise verlangt, und verweisen Sie für jedes Programm auf die offizielle Quelle. In Frankreich ist das staatliche Programm FNE-Formation seit 2025 nicht mehr dotiert; wir bieten es nicht an.
Organisation
Wo finden die Schulungen statt?
Inhouse in Ihrem Unternehmen, online im virtuellen Klassenzimmer oder als offenes Seminar auf Anfrage, um ein oder zwei Personen zu schulen. Inhouse-Termine legen wir mit Ihnen fest; eventuelle Reisekosten stehen im Angebot. Inhouse-Schulungen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz sind auf Anfrage möglich; online schulen wir überall.
Wie viele Teilnehmende pro Session?
4 bis 10 Teilnehmende, 8 empfohlen: Darüber wird die individuelle Betreuung in den praktischen Workshops schwierig. Für ein größeres Team organisieren wir mehrere Sessions.
Wie wird der Lernerfolg überprüft?
Durch einen Einstufungsfragebogen zu Beginn, praktische Übungen, die während der Schulung beobachtet werden, ein Abschlussquiz und eine Zufriedenheitsbefragung. Jeder Teilnehmende erhält eine Teilnahmebescheinigung – kein anerkanntes Zertifikat, aber ein Nachweis über Inhalte und Dauer.
Sind die Schulungen für Menschen mit Behinderung zugänglich?
Ja. Sagen Sie uns vorab, welche Anpassungen nötig sind (Tempo, Unterlagen, Tools, Ort): Wir planen sie gemeinsam mit Ihnen. Die Ansprechperson steht in den praktischen Informationen des Katalogs.
Sie sind Bildungsträger: Können Sie unsere Seminare durchführen?
Ja. Wir arbeiten im Unterauftrag für Bildungsträger, Akademien, Beratungen und Schulen: Durchführung von KI-Modulen (aus dem Katalog oder nach Ihrem Programm), Entwicklung von Unterlagen, Einhaltung Ihres Qualitätsmanagements, schriftlicher Vertrag, Vertraulichkeit gegenüber Ihren Kunden. Siehe die Seite für Bildungsträger.
Lösungen nach Maß
Können Sie ein Programm speziell für unser Unternehmen entwickeln?
Ja. Jedes Katalogmodul wird bereits an Ihre Tools und Ihre konkreten Fälle angepasst. Wir können auch ein vollständig maßgeschneidertes Programm für einen Fachbereich, eine interne Software oder ein bestimmtes Projekt entwickeln – oder Schulung und Entwicklung eines Tools (Assistent, Automatisierung, Anwendung) kombinieren.
Was umfasst die „Entwicklung nach Maß durch KI-Experten“?
Konzeption und Umsetzung von Tools, die zu Ihrem Geschäft passen: eigene Schulungsmodule, KI-Assistenten und KI-Agenten mit Zugriff auf Ihre Dokumente, Automatisierungen, Fachsoftware, Websites oder Online-Anwendungen. Wir klären den Bedarf mit Ihnen, liefern schnell einen Prototyp und schulen dann Ihre Teams in der Nutzung. Sie bleiben Eigentümer dessen, was für Sie entwickelt wird.
Daten und Compliance
Was geschieht mit den Angaben aus dem Kontaktformular?
Sie dienen ausschließlich dazu, Ihre Anfrage zu beantworten und ein Angebot zu erstellen. Sie werden auf unserem Server in Europa gespeichert und weder verkauft noch weitergegeben. Sie können jederzeit Auskunft, Berichtigung oder Löschung verlangen: siehe unsere Datenschutzerklärung.
Sind unsere Daten während der Schulung sicher?
Wir arbeiten bevorzugt mit anonymisierten Beispielen oder mit Daten, die Sie bewusst freigeben. Die erste Regel, die wir vermitteln: niemals personenbezogene oder vertrauliche Daten in ein Tool einfügen, das das Unternehmen nicht freigegeben hat. Die Einstellungen der Tools (Verlauf, Training, Business-Versionen) sind Teil jeder Schulung.
Gibt es eine KI-Schulungspflicht für Mitarbeiter?
Artikel 4 der EU-KI-Verordnung (AI Act) gilt seit dem 2. Februar 2025 in allen EU-Mitgliedstaaten, also auch in Deutschland und Österreich: Anbieter und Betreiber von KI-Systemen müssen sicherstellen, dass ihr Personal über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügt – angepasst an Vorkenntnisse, Kontext und die betroffenen Personen. Eine „verpflichtende KI-Schulung“ im Sinne eines vorgeschriebenen Kurses oder Zertifikats gibt es nicht; verlangt werden angemessene Maßnahmen, die Sie nachweisen können. Schweizer Unternehmen sind nicht direkt erfasst, können aber betroffen sein, wenn sie KI-Systeme auf dem EU-Markt einsetzen.
Typische Inhalte einer KI-Kompetenz-Schulung nach Artikel 4: Funktionsweise und Grenzen der Tools, Datenschutz und DSGVO, Prüfen von Ergebnissen, Nutzungsregeln im Unternehmen. Unsere Module – vor allem „Sicherheit, DSGVO und KI-Verordnung“ und die Grundlagenschulung – können Teil solcher Maßnahmen sein; Sie erhalten dafür Programm, Teilnahmebescheinigung und Unterlagen. Wir stellen kein amtliches Zertifikat aus und nutzen die Pflicht nicht als Druckmittel: Was angemessen ist, hängt davon ab, welche KI-Systeme Sie wie einsetzen.
Eine Frage, die hier fehlt?
Stellen Sie sie uns direkt: über das Formular, per E-Mail oder Telefon. Wir antworten präzise – auch wenn die Antwort „Nein“ lautet.